Unsere Tourenberichte

Tourenberichte von Mitgliedern unserer Sektion Lübeck

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Tradklettern im Ith

17.09.2026

Am Wochenende vom 5. bis 6. September waren Reni und ich zum Klettern im Ith. Für mich war es der vierte Besuch, für Reni der erste – und Tradklettern war für Reni bis dahin noch komplettes Neuland. Übernachtet haben wir auf dem Jugendzeltplatz der JDAV Nord, von dem aus wir die Felsen in Lüerdissen bequem zu Fuß erreichen konnten.

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Geburtstagsklettern im Ith

14.09.2026

Um Martens Geburtstag gebührend zu feiern, fuhren Marten, Alina und ich für ein Wochenende zum Klettern in den Ith.

Eigentlich wollten wir dort einige Klassiker klettern. Vorgenommen hatten wir uns den Direkten Kakteenweg am Krokodil, den Briefkasten am Kamel und den Mittelweg am Teufelstrichter. Wie immer schauten wir auch in Richtung Würfeldach am Zwilling.

Wie zu erwarten, war es an diesem Wochenende an den Felsen in Lüerdissen allerdings sehr voll. Das Kamel und das Krokodil waren belegt – das konnten wir bereits beim Zustieg erkennen. Am Teufelstrichter hatten wir schließlich Glück, allerdings konnten wir den Mittelweg nicht klettern. Deshalb wärmten wir uns an der rechten Felsseite in einer traditionellen Tour auf.

Marten übernahm den Vorstieg und konnte dabei gleich seine neuen Klemmkeile ausprobieren. Im Nachstieg entfernte ich alle Sicherungen, sodass Alina die Tour dieses Mal im Toprope kletterte. Trotzdem ließ sie es sich nicht nehmen, sich am Ende der Tour selbstständig abzuseilen.

Anschließend probierten wir es noch einmal am Kamel. Leider waren die Umlenkungen weiterhin mit denselben Topropes belegt und wurden auch während der Mittagspause der anderen Seilschaften nicht frei. Das war auf der einen Seite schade, führte aber auf der anderen Seite dazu, dass wir schließlich zum Pilzstein gingen.

Der Pilzstein ist für mich ein besonderer Fels. Hier habe ich von Martens Vater Holger gelernt, Keile und Cams zu legen sowie Sanduhren zu fädeln. Außerdem unternahm ich dort meine ersten Versuche im Vorstieg. Doch nicht nur diese Erlebnisse sind mir im Gedächtnis geblieben. Auch die vielen alten Geschichten, die Holger über den Ith zu erzählen hat, faszinieren mich immer wieder.

So erzählte er unter anderem von der Tour „Hang or Hang Not“ (UIAA 8−). Dabei handelt es sich um ein beeindruckendes Dach direkt neben unseren ersten leichteren Felstouren. Die erste freie Begehung gelang Milan Sykora im Jahr 1981.

Genau diese Tour projektiere ich nun, nachdem ich bereits mit Mirja das Glück hatte, sie zum ersten Mal auszuprobieren und zu schauen, ob sie nicht doch im Bereich meiner Möglichkeiten liegt. Und das tut sie.

Entsprechend motiviert liefen wir zum Pilzstein und hatten Glück: Der Fels war frei. Wir studierten die Route und wählten unser Material aus. Dann startete ich in meinen ersten Vorstiegsversuch und konnte auf dem Weg zum ersten Haken drei solide Cams legen.

Aus meiner Erinnerung wusste ich, dass ab dem ersten Haken der Ernst der Tour beginnt. So flog ich dann auch zwischen dem ersten und zweiten Haken und konnte das Sturzgelände in einer praktischen Übung studieren. Der Haken hielt und der Sturz war sauber. Also kletterte ich wieder hoch und konnte anschließend den zweiten und dritten Haken in einem Versuch klinken.

Gut auf das Kommende vorbereitet, stieg ich ins Dach ein und versuchte mehrmals den dynamischen Zug hinaus über die Dachkante. Mit völlig dichten Unterarmen hatte ich jedoch keine Chance. Also seilte ich ab und überließ Marten den Vortritt.

Mit den bereits gelegten Sicherungen konnte er gut bis zur ersten schwierigen Stelle klettern. Dort testete auch er zunächst das Sturzgelände, bevor er anschließend solide bis unter die Dachkante gelangte. Nach einer kurzen Rast im Haken konnte Marten die Crux im zweiten Versuch dynamisch klettern. Laute Freude schallte durch den Wald und kurz darauf ertönte das Kommando: „Stand!“

Schnell hängte er die Sicherungsplatte ein. Dann kam auch schon das Kommando „Nachkommen!“ und ich stieg wieder in die Route ein. Mit den Bewegungen noch im Kopf konnte ich bis unter die Dachkante klettern. Im Dach flog ich ein letztes Mal, bevor ich endlich die angepeilte Sanduhr an der Dachkante greifen konnte.

Einen Klimmzug später standen wir gemeinsam oben an der Umlenkung, freuten uns ein Loch in den Bauch und kannten nun unser Trainingsprogramm für den Winter …

Zum Abschluss des Tages stieg Alina am Pilzstein noch eine Route mit mobilen Sicherungen vor. Anschließend seilte sie souverän ab und bekam auch alle Keile wieder aus der Wand.

Wegen des unsicheren Wetters brachen wir danach zu Holger auf – schließlich hatten wir stolz eine neue Geschichte aus dem Ith im Gepäck. Bei Holger zu Hause wurden alte Kletterführer gewälzt, neue und alte Geschichten erzählt und das restliche Wochenende genossen.

Wie immer bleibt am Ende nur eine Frage: „Wann schaffen wir es wieder zurück in den Ith?“

Till

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Rissklettern im Okertal

11.09.2026

Am Wochenende vom 11. bis 13. September waren wir zu viert – Marten, Annika, Alina und ich – zum Klettern im Harz.

Obwohl die Wettervorhersage wechselhaft war, schlugen wir am Freitagabend unsere Zelte im Okertal auf. Am Samstagmorgen wurden wir dann mit bestem Herbstwetter belohnt.

Da Annika ihre ersten Klettermeter machen und Alina den Umgang mit Klemmkeilen, Cams und Co. vertiefen wollte, fuhren wir am ersten Tag in das Schierker Gebiet. Dort wurden fleißig Seilkommandos, Abläufe innerhalb der Seilschaft und vieles mehr geübt. Die gute Absicherung an den Mäuseklippen bot Annika perfekte Bedingungen, um ihre ersten eigenen Meter im Vorstieg zu machen. Alina konnte solide Sicherungen im kompakten Granit legen. Auch die Abseilübungen meisterten beide super.

Marten und ich nutzten den Tag, um unterschiedlichste Standplätze zu bauen. Bei dem schon fast herbstlichen Wind pustete es dort oben ordentlich, sodass Vorsteigen ohne Windjacke keine Option war.

Zum Abschluss probierten Marten und ich uns noch an einem schönen 7er-Dach. Leider mussten wir feststellen, dass die Umlenkung entfernt worden war. Daher folgten ein klassischer Ausstieg und das Abklettern durch leichteres Gelände.

Kurz vor unserem Aufbruch konnten Marten und ich noch einen schönen überhängenden Riss im 6. Grad klettern. Anschließend meisterte Marten noch einen exponierten Riss-Highball onsight.

Der Tag endete mit einem Besuch an den Schnarcherklippen, wo wir bereits neue Ziele für weitere Klettertage ausmachten.

An unserem letzten Tag im Harz, dem Sonntag, machten wir uns auf ins Okertal. Dort nahmen wir uns die Adlerklippen vor und fanden einen schönen freien Wandabschnitt.

Der Klettertag begann mit einem schönen Risssystem und einem kurzen Mini-Kamin. Dabei kam ich ordentlich ins Schwitzen, denn die Sicherungen waren an dieser Stelle nicht so solide, wie ich es mir gewünscht hätte. Kräftiges Festhalten half dann wie immer: Durch Stützen, Verspreizen im Kamin und solide Handklemmer konnte ich die Schlüsselstelle doch noch im ersten Versuch klettern. Oben angekommen richtete ich den Standplatz ein und nahm Marten in die Nachsicherung.

Die zweite Seillänge hatte es dann allerdings in sich. Marten saß zweimal im Riss in den von ihm gelegten Sicherungen. An diesem Tag konnten wir beide die entscheidende Stelle nicht klettern, sodass wir definitiv noch einmal wiederkommen müssen. Dort konnten wir gut an einem Baum abseilen und den Fels vollständig sauber zurücklassen.

Anschließend ließen wir den Tag mit schönen, alpin anmutenden Klettereien ausklingen. Die tolle Aussicht ins Tal belohnte uns dabei immer wieder.

Alina konnte ihre bisher längste Felstour klettern – mit schönen Run-outs, Reibungsplatten und tollen Rissen. Marten und Annika kletterten zum Abschluss noch eine schöne Rissroute über zwei Seillängen und seilten anschließend über die volle Seillänge ab.

Wie immer nach einem langen Klettertag sorgte ein Bad in der Oker für eine ordentliche Erfrischung. So fuhren wir mit tollen Eindrücken, neuen Projekten und bleibenden Erinnerungen nach Hause und hatten ein großartiges Wochenende hinter uns.

Till

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Norddeutsches Klettern im Spätsommer

03.09.2026

Götz und ich sind im Glauben an ein gutes Wetterfenster vom 1.-3. September zum Klettern in den Ith gefahren.

 

Morgens starteten wir früh und waren gegen 11:00 Uhr am Felsen in Lüerdissen. Dort sind wir dann zum Einstimmen in den Felsen auf den „Haderturm“ und „Pfaffenstein“ geklettert, um anschließend zum „Zwilling“ zu gehen. Am „Zwilling“ hat das Wetter uns einen echten Streich gespielt. Götz war in der Route bereits oben und es fing „voll“ an zu Gießen. Das führte zu einem Notabstieg mit Abbau aller Sicherungen und pitschnasser Kleidung. Damit war der erste Tag zwangsweise beendet.

 

Am Mittwoch meinte das Wetter es gut mit uns. Wir hatten am Vortag gemerkt, dass es in Bisperode weniger geregnet hatte. Daher sind wir zu den „Bisperoder Klippen“ gegangen. Dort hatten wir einen guten Tag am „Lochturm“ (Fotos mit Götz) und der „Friedensteinwand“.

 

Der nächste Tag war sehr bewölkt und windig. Durch den starken Wind konnten die Felsen jedoch gut abtrocknen und wir sind nochmals nach Lüerdissen gefahren. An dem Klassiker „Teufelstrichter“ haben wir die morgendlichen Arme lang gemacht und sind dann nochmals zum Zwilling gegangen. Dort konnten wir die beiden geplanten Routen trocken beenden.

 

Es war trotz durchwachsenem Wetter ein cooler Trip und hat sich mal wieder echt gelohnt.

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Weihnachtsmarkttour 2025 von Pötenitz nach Eutin

von Verena Behrmann
06.12.2025

11 motivierte Wandersleute brechen am Nikolaustag in Pönitz zu unserer diesjährigen Weihnachtstour nach Eutin auf

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